Rückblick

So, es wird Zeit für den ersten Rückblick.

Das Jahr 2020 mit dem Smartphone festgehalten. Viel Spaß beim Gucken!

Januar:

die ersten Winterlinge zeigen sich, die Nebel hängen tief und die Wiesen sind gesättigt

Februar:

die Krokusse blühen und Vögel sonnen sich am Stausee

März:

Corona…Hamsterkäufe selbst bei uns auf dem Land, der Natur ist es egal – sie blüht, das erste Mal Homeoffice

April:

bestes Wetter, zu Ostern gibt es eine Steinschlange im Dorf, die Streuobstbäume treiben, der Raps blüht und taucht die Landschaft in gelb

Mai:

der Zierlauch bahnt sich seinen Weg ans Licht, der Dorfweiher spiegelt sattes grün, das Dorf in dramatischer Beleuchtung, den Kühen ist es egal

Juni:

Zistrose, die Kirchweih fällt nahezu aus, aber die Fahrt in den Urlaub ist möglich

Juli:

viel frische Luft, wenige Menschen, Nord- und Weststrand auf dem Darss bieten Erholung pur

August:

die Sonnenblumen lachen mit dem Wetter um die Wette, Nachbars Apfelbaum – kaputt, Wasserleitung vor dem Haus – kaputt, das Dorf mit Nebelschleier

September:

Morgennebel im Pegnitzgrund, die ersten gefrorenen Tautröpfchen am Morgen, ein Blick nach oben

Oktober:

manchmal hilft nur Schaukeln, der Herbst kommt und färbt die Natur um

November:

Störche im Abendlicht, herbstlicher Waldspaziergang, am Stausee, es wird winterlich

Dezember:

der erste Schnee am ersten Dezember, ein Schneemann wartet im Obstgarten, Weihnachten an der Kirche, Jahresabschlußwanderung durch winterlichen Wald

Eigentlich ein ganz normales Jahr und doch so anders.

Das war eine Pause – die Pause ist jetzt vorbei

Tja, Leute, wa soll ich sagen. Manchmal hat man einfach keine Lust mehr und braucht eine Pause.

Ich habe tatsächlich auch weniger fotografiert, aber noch weniger Bilder bearbeitet.

Und noch viel weniger veröffentlicht.

Aber das soll nun wieder anders werden.

Freut euch auf viele neue Fotos und Berichte. Bald geht es weiter.

Auslüften

Am Sonntag war mal wieder Auslüften angesagt. Weit fahren wollten wir nicht und so fiel die Wahl auf eine Wanderung rund um Morsbrunn.

Vom Wanderparkplatz auf der Bondorfer Höhe geht es durch Wald und Wiesen Richtung Algersdorf (bekannt durch den Märzenbecherwald). Da es aber noch etwas zu früh für die Pflanzen ist, sind wir bereits kurz vorher rechts abgebogen und Richtung Dietershofen ins Tal gewandert. Auf der anderen Seite des Ortes geht es dann wieder genauso weit nach oben und von dort wieder durch Wälder und über Wiesen zurück zum Wanderparkplatz.

 

Frühling im Februar

Der Februar spielt Frühling. Es ist sonnig und warm.

Wir nutzen die Gelegenheit zum jährlichen Ausflug nach Kitzingen zur WorldPress Foto Austellung. Zuerst spazieren wir über das ehemalige Landesgartenschaugelände am Main entlang, dann über die Mainbrücke und auf der anderen Seite an der alten Synagoge und der Pfarrkirche vorbei zum Marktplatz. Ab in die Austellung und „geerdet“ wieder raus. Unsere Problemchen hier sind nichts, gegen das was man auf den Bildern zu sehen bekommt.

Die Sonne strahlt noch immer vom Himmel und so gibt es das erste Eis des Jahres. 3 Kugeln in der Waffel und zurück über die alte Mainbrücke und auf eine Bank am Mainufer. Herrlich!

Weiter geht es nach Dettelbach. Hier haben wir uns den Sagen- und Myhtenwanderweg durch die Weinberge ausgesucht und schlendern gemütlich durch die kahlen Reben. Von hier hat man einen tollen Blick ins Land bis zum Schwanberg, Kitzingen oder nach Münsterschwarzach. Zum Abschluß drehen wir noch eine kleine Runde durch den Ort, aber da die Vinothek noch geschlossen hat und der Konditor schon nahezu ausverkauft ist, geht es mit einer Tüte Muskatzinen zurück zum Auto und nach Hause.

Dieser Tag machte wirklich Lust auf den Frühling 🙂

Wildpark in weiß

Heute haben wir mal wieder einen Ausflug in das Waldhaus Mehlmeisel gemacht.

Tief verschneit ist es, die Bäume haben ein eisiges Kleid, die Wege und Straßen sind aber gut geräumt. Die Skifahrer kommen voll auf ihre Kosten. Die Lifte sind in Betrieb und die Loipen gespurt. Entsprechend voll ist es. Aber im angrenzenden Wildpark ist es angenehm – und hier wollten wir ja hin.

Wir drehen erst eine Runde durch das Gelände, wärmen uns kurz im Haus auf und nehmen dann an dem geführten Rundgang teil. Das ist unbedingt zu empfehlen (ist außerdem im Eintrittspreis enthalten).

Mit Futter lässt sich fast jeder Bewohner anlocken. Fast, denn die Marder sind auch mit viel Bitten und Futteranbieten nicht dazu zu bewegen, sich blicken zu lassen.

Vor weißem Hintergrund wirken die Wildtiere gleich nochmal anders, als im letzten Frühjahr, als wir schon einmal hier waren.

Der Wildpark in Mehlmeissel – zu jeder Jahreszeit zu empfehlen.